WOHNUNGSNEUBAU „GUT WOHNEN“ ERNST-THÄLMANN-STRAßE LUDWIGSFELDE

Allgemein

NICHT OFFENER (PLANUNGSWETTBEWERB)
ARCHITEKTONISCHER UND LANDSCHAFTSARCHITEKTONISCHER REALISIERUNGSWETTBEWERB MIT VORGESCHALTETEM BEWERBUNGSVERFAHREN

WOHNUNGSNEUBAU „GUT WOHNEN“ ERNST-THÄLMANN-STRAßE LUDWIGSFELDE

Ludwigsfelde verzeichnet – wie andere Städte in der Metropolenregion um Berlin – in den letzten Jahrzehnten einen Einwohnerzuwachs, der sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.

Um einen weiteren Beitrag zu leisten, den bestehenden Wohnungsbedarf in der Stadt zu decken, beabsichtigen wir den Neubau von ca. 40 Wohnungen. Diese Wohnbebauung muss neu erschlossen, Pkw-Stellplätze angeordnet und die Freiflächen gestaltet werden.

Ziel ist die Entwicklung eines Wohnstandortes, der sich in die bestehenden stadträumlichen Strukturen einfügt und zeitgemäßen Wohnbedürfnissen gerecht wird. Mit den neuen Wohngebäuden sowie der Freiraumgestaltung möchten wir der hohen städtebaulich-architektonischen Gestaltqualität als auch vorbildhaften funktionellen Anforderungen gerecht werden.
Historisch ist das Wettbewerbsgebiet Teil der ab Mitte der 1930er Jahre errichteten Werkssiedlung des von Daimler-Benz in der Nähe errichteten Flugzeugmotorenwerks, die heute insgesamt noch 460 Wohnungen umfasst. Der Quartierinnenbereich, der gegenwärtig noch mit Nebenanlagen bebaut ist, soll bei zeitgleichem Abriss mit Wohnbauten verdichtet werden.

Für die Durchführung des gesamten Wettbewerbsverfahrens – von der Ausschreibung über die Erarbeitung der Auslobung, Durchführung des Rückfragekolloquiums und der Vorprüfung sowie der Organisation und Mitwirkung an der Jurysitzung – wurde als erfahrenes Büro für die Wettbewerbsdurchführung die ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH Berlin, von uns gebunden.

Der Wettbewerb wurde für Architekten/bauvorlageberechtige Ingenieure, bindend mit einem Landschaftsarchitekten europaweit ausgeschrieben. Auf die Wettbewerbsbekanntmachung auf der EU-Vergabeplattform bewarben sich 20 Architektur- und Landschaftsplanungsbüros mit jeweils drei Referenzentwürfen vergleichbarer Planungsaufgaben aus früheren Jahren. Aus den Bewerbungen wurden 5 Büros ausgewählt. Da wir von der Möglichkeit Gebrauch machten, im Vorfeld des Wettbewerbs 3 Büros unserer Wahl für das Verfahren zu setzen, nahmen insgesamt 8 Büros am Wettbewerb für den Wohnungsneubau “Gut Wohnen“ teil.
Die Wettbewerbsunterlagen für das Verfahren wurden am 17.01.2020 an die Wettbewerbsteilnehmer versandt. Ein Rückfragenkolloquium, verbunden mit einer Standortbegehung mit allen teilnehmenden Büros und Preisrichtern, sowie die Preisrichtervorbesprechung fanden am 03.02.2020 statt. Die fristgerechte Abgabe der Wettbewerbsarbeiten (2 A0-Pläne) sowie der Modelle war auf den 19.03.2020 (Pläne) bzw. 30.03.2020 (Modelle) festgelegt. Der ursprünglich geplante Jurytermin am 15.04.2020 musste „coronabedingt“ verschoben werden. Im Mai 2020 konnten die Vorprüfungen der Arbeiten durch Vertreter des Wohnungsunternehmens und der ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH stattfinden, und am 24.06.2020 wurde die Jurysitzung durchgeführt

Das Preisgericht bestand aus den Fachpreisrichtern
Prof. Dipl.-Ing. Heinz Nagler (Stadtplaner/Architekt und Vorsitzender)
Dipl.-Ing. Horst Heinisch (Landschaftsarchitekt)
Dipl.-Ing. Birgit Wessendorf (Architektin)
Dip.-Ing. Frank Zimmermann (Architekt)
Dipl.-Ing. Christoph Dieck (Stadtplaner/Architektin)

sowie den Sachpreisrichtern

Kirsten Bös (Stadt Ludwigsfelde, SG Bauleitplanung)
Wilfried Thielicke (Stadt Ludwigsfelde, Wirtschaftsförderung)
Rolf Mattejiet (Prokurist und Abteilungsleiter Technik a.D. der Ausloberin).
Als Vertreter der Brandenburgischen Architektenkammer nahm Dipl.-Ing. Carl Schagemann teil und als Vorprüfer waren Sabine Schmidt (Abteilungsleiterin Technik / Bauen, Wohnungsgesellschaft Ludwigsfelde mbH „Märkische Heimat“) sowie Dipl.-Ing. Rainer Lehmann und Dipl.-Ing. Roland Schmuck vom verfahrensführenden Büro ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH in der Jury vertreten.
Im Ergebnis der Jurysitzung wurden folgende Preisträger ermittelt:

1. Preis kol.lek.tiv Architekten, München
die-grille Landschaftsarchitekten, Penzberg

2. Preis Jens Metz Architekt mit STUDIOKUBIK Architekten, Berlin
FUGMANN JANOTTA PARTNER Landschaftsarchitektur, Berlin

3. Preis Architekten Peter + Paschen, Hamburg
Hunck + Lorenz Freiraumplanung, Hamburg

Die Wettbewerbsergebnisse sind im Beratungsraum der

Wohnungsgesellschaft Ludwigsfelde mbH „Märkische Heimat“
Potsdamer Straße 35-43
14974 Ludwigsfelde

ausgestellt und können nach vorheriger telefonischer Terminabsprache während unserer Öffnungszeiten, Dienstag und Donnerstag bis einschließlich zum 16.07.2020 besichtigt werden.

Thomas Schröter geht nach über 27 Jahren in den Ruhestand

Heute beginnt der erste Arbeitstag von Frank Kerber bei der Märkischen Heimat. Der 50-Jährige tritt als Geschäftsführer die Nachfolge von Thomas Schröter an, der über 27 Jahre an der Spitze der kommunalen Wohnungsgesellschaft stand und zum Ende des dritten Quartals in den Vorruhestand gehen wird. Frank Kerber hatte sich in einem Bewerbungsverfahren gegen insgesamt 80 Bewerber durchgesetzt. Zuvor war der gelernte Bankkaufmann 17 Jahre Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in Wildau.

„Mir ist nicht bange und ich bin mir ganz sicher, dass Frank Kerber die zukünftigen Herausforderungen in der Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsfelde meistern wird. Durch seine Erfahrungen in Wildau kennt er die Stellschrauben, an denen man drehen muss, um ein Unternehmen wie die Märkische Heimat erfolgreich zu führen“, ist sich Thomas Schröter sicher.

Er selbst wird bis Anfang Oktober noch aktiv im Dienst der Märkischen Heimat stehen und so einen geordneten Übergang sicherstellen. Anschließend möchte er sich Zeit für seine Familie und Freunde nehmen. Beides habe er in den vergangenen Jahren oft hintenanstellen müssen. Auch sportlich möchte er wieder etwas aktiver werden.

Neuer Geschäftsführer Märkische Heimat

Bild: Stadt Ludwigsfelde

Aktiv wird ab heute auch Frank Kerber in Ludwigsfelde. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Es ist wichtig, nicht kurzfristig, sondern langfristig für die nächsten 100 Jahre zu denken. Dafür müssen wir die Voraussetzungen in der Stadtentwicklung schaffen. Wir müssen qualitativ wachsen und attraktive Wohnangebote bieten.“ Dabei wisse er, dass Mietraum im Neubau immer teuer ist. Gleichzeitig führe das aber auch dazu, dass Mieter aus günstigeren Bestandswohnungen mit dem Anspruch auf qualitativ hochwertiges Wohnen umziehen und günstige Wohnungen frei werden.

„In allen Gesprächen hatte ich immer das Gefühl, dass auch die Zusammenarbeit zwischen der Märkischen Heimat und der Stadt Ludwigsfelde, sowohl als Partner, als auch Gesellschafterin stimmt und funktioniert. Es gibt in Ludwigsfelde die Chance, weiterhin hochwertige Ergebnisse zu erzielen“, ist sich der neue Geschäftsführer sicher.

Bürgermeister Andreas Igel, der den Auswahlprozess aktiv begleitete, weiß, dass sich Kerber „mit Fug und Recht durchgesetzt hat.“ Für die Zukunft sei es wichtig, Eingriffe in Bestandsquartiere behutsam zu planen. „Nur wenn es einen erkennbaren Mehrwert für Bürger bei Nachverdichtungen gibt, werden diese auch Akzeptanz finden. Es ist das primäre Ziel für uns als Stadt, dass die Mieter durch Kontinuität im Bestand dauerhaft zufrieden sind.“

Thomas Schröter erfüllt es mit besonderer Freude, dass das kommunale Wohnungsunternehmen über all die Jahre an Solidität und wirtschaftlicher Kraft gewachsen ist. Die Entwicklung der „Märkische Heimat“ bezeichnet er als sein „berufliches Lebenswerk, das nur durch das Zutun der durchschnittlich 35 Mitarbeiter*innen erreichbar war. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen und auf die immer gute Teamatmosphäre innerhalb der Belegschaft“, hebt Schröter immer wieder besonders hervor.

Die Märkische Heimat ist mit circa 3.200 Wohneinheiten das größte Wohnungsunternehmen im Landkreis Teltow-Fläming. Der Fokus lag in der Vergangenheit primär darauf, die Werthaltigkeit des mittelbaren Kommunalvermögens zu verbessern; durch Modernisierung und Sanierung der Bestände in Ausrichtung auf heutige Wohnansprüche.

Auch zukünftig wird sich die Gesellschaft vorausschauend den Auswirkungen des in Ludwigsfelde vollziehenden demografischen Wandels stellen und weiterhin neuen Wohnraum schaffen. Seit 2014 reduzierte sich der Leerstand erheblich.

Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,

aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass das Abstellen von Schuhschränken, Schuhregalen, Blumentöpfe, Schuhen usw. gemäß Hausordnung nicht gestattet ist.
Der Hausflur ist für eventuelle Notsituationen (Krankentransport, Feuerwehr usw.) ein Fluchtweg und somit jederzeit und uneingeschränkt freizuhalten.

Jedes herumliegende Paar Schuhe, Schuhregale oder andere Gegenstände könnten im Notfall zu einer nicht zu unterschätzenden Gefahr für Sie selbst, Ihre Mitmieter oder die Rettungskräfte werden.
Bei einer Verrauchung des Treppenhauses kann man tatsächlich die Hand vor Augen nicht erkennen. Leider mussten wir uns von dieser Situation schon des Öfteren persönlich überzeugen.

Entfernen Sie bitte alle privaten Gegenstände aus dem Treppenhaus.

Wir weisen an dieser Stelle unmissverständlich darauf hin, dass wir im Havarie- und/oder Schadensfall jede Verantwortlichkeit für Ersatzansprüche gleich welcher Art ablehnen und zurückweisen sowie im Fall unserer Inanspruchnahme denjenigen in die Haftung nehmen werden, der unsere vorgenannten Hinweise und Aufforderungen missachtet hat. Auch behalten wir uns vor, gegen diejenigen Mieter vorzugehen, die hartnäckig eine Entfernung der Gegenstände im Treppenflur ablehnen. Wenn nötig, werden wir dies auch mit gerichtlicher Hilfe durchsetzen.