Geschichte

2014 - 2015

Clara-Zetkin Str. 2 klein Clara-Zetkin Str. 1 klein

Am 1. Juli 2012, einem Sonntag, hatte es im 3. Obergeschoss der Clara-Zetkin-Straße 36 eine Gasexplosion gegeben. Ein junger Mann hatte sich aus Liebeskummer in der Küche der Ex-Freundin verschanzt und umbringen wollen. Drei Personen wurden verletzt; zehn Mieter hatten sofort ihr Heim verloren, ihre Wohnungen waren nicht mehr nutzbar. Aufgrund dieses Ereignisses, entschied sich die „Märkische Heimat“ das Wohnhaus zurückbauen zu lassen. Nun war es endlich soweit. Das Gebäude wurde Stück für Stück abgerissen und zunächst eine provisorische Parkplatzfläche errichtet. Langfristig ist ein Neubau in diesem Bereich geplant.

2012

Die „Märkische Heimat“ feiert ihr 20-jähriges Bestehen und blickt auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte zurück. Anlässlich des Jubiläums sponsert die „Märkische Heimat“ das Event zur Fußball-Europa-Meisterschaft unter der Ludwigsfelder Autobahnbrücke.
2011

Hochhaus 2 klein Hochhaus 3 klein Hochhaus 1 klein

Der Umbau des Hochhauses entsprach schon fast dem eines Neubaus. Aus den kleinen Ein- und Anderthalb-Zimmerwohnungen wurden moderne Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen mit 51 m² bis 69 m²-Wohnfläche. Rund 5 Millionen Euro wurden für die Modernisierung und Instandsetzung in das Hochhaus investiert. Das gesamte Gebäude wurde barrierefrei umgebaut und mit bodengleichen Duschen und Badewannen ausgestattet. Das Heizungssystem wurde ebenfalls modernisiert. Hauptenergiequelle sind drei Luftwärmepumpen. Für weitere Energieeinsparung sorgen die neuen Fenster mit dreifacher Isolierung. Die Neugestaltung der Fassade und der Anbau von Balkonen werten das Haus nach dem Umbau zusätzlich auf.

2010

Anton-Saefkow-Ring Erneuerung 2010 2 klein Anton-Saefkow-Ring Erneuerung 2010 klein

Ein spektakulärer Anblick bot sich den Passanten im Jahr 2010 im Ludwigsfelder Anton-Saefkow-Ring. Mit einer riesigen Säge wurden die Treppenhäuser von drei Hausaufgängen aufgesägt. Danach wurden die Treppenhäuser entfernt und durch neue Treppen und Personenaufzüge ersetzt. Hintergrund dieses „Modellprojektes“ war der umfangreiche Umbau von 30 Wohnungen. Dabei wurden die Zugänge stufenlos gestaltet und Bäder sowie die Heizungsanlage von Grund auf erneuert.

2004 - 2010

Straßenfest der Märkischen Heimat 1 klein Straßenfest der Märkischen Heimat 2 klein

2004 ist die Sanierung der Ernst-Thälmann-Straße zum größten Teil abgeschlossen. Dies nimmt die „Märkische Heimat“ zum Anlass, dort erstmalig ein Straßenfest durchzuführen. Die am Bau beteiligten Firmen, Ludwigsfelder Vereine und die Bürger der Stadt unterstützen die „Märkische Heimat“ maßgeblich und tragen zum Gelingen des Festes bei. Die Absicherung der Wohnqualität steht weiterhin im Vordergrund. In den meisten Wohnhäusern ist ein guter bis sehr guter Modernisierungsgrad bei für die Mieterschaft bezahlbaren, moderaten Mieten erreicht. Das Bestreben des Unternehmens ist es auch zukünftig, vielen Mietern das Wohnen so angenehm wie möglich zu gestalten und weiterhin attraktive Wohnkonzepte bereit zu halten bzw. zu erarbeiten.

2002 - 2004

Salvador Allend Str. 1 klein Salvador Allend Str. 2 klein

Die Salvador-Allende-Straße erhält ein neues Angesicht. Die instandhaltungsbedürftigen Balkone werden abgetrennt und durch neue geräumigere Balkone ersetzt. Die inzwischen unansehnlichen Fassaden erhalten überwiegend eine Wärmedämmfassade mit hellem freundlichem Äußerem. Außerdem werden die Treppenhäuser renoviert sowie die Dächer erneuert und gedämmt. Überwiegend verfügen die Wohnungen nun über moderne geflieste Bäder. Die Wege und Grünflächen wurden neu gestaltet und werten das Wohnquartier zusätzlich optisch auf.

06. Januar 2002

Die Wohnungsgesellschaft Ludwigsfeld mbH „Märkische Heimat“ besteht nunmehr seit 10 Jahren und kann auf kontinuierlich aufeinander aufbauende, erfolgreiche Jahre zurückblicken, gleichwohl es noch viele Aufgaben zu bewältigen gilt, wobei die Erreichung eines hohen Wohnkomforts und die daraus resultierende Mieterzufriedenheit an erster Stelle steht.
2001 - 2002

Thälmannstr. 2 klein Thälmannstr. klein

Im Rahmen der Städtebauförderung erhält die „Märkische Heimat“ teilweise finanzielle Unterstützung zur umfangreichen Sanierung der Wohnblöcke beidseitig der Ernst-Thälmann-Straße, welche keiner Mietpreis- und Belegungsbindung unterliegen. Durch umfangreichen Dachausbau, Grundrissänderungen und teilweisen Etagenverbindungen innerhalb der Wohnung sowie den Anbau von Terrassen und Balkonen wurde Modernität und Individualität mit kleinstädtischem Charakter inmitten gepflegter Gärten erreicht. 2001 werden die ersten 10 Wohnungen in der Größe von 54 m² bis zur großzügigen Maisonettewohnung mit ca. 110 m² übergeben. Das Sanierungskonzept findet breite Akzeptanz. So dass die „Märkische Heimat“ dieses Konzept beibehalten wird.

2000 - 2001

Potsdamer Str. 69 bis 91 klein Potsdamer Str. 69 bis 91 2 klein

In den von 1959 – 1961 entstandenen Wohnblöcken Potsdamer Straße 69 – 91 beginnt eine grundlegende Sanierung. Mit der Aufstockung der Häuser und Grundrissveränderungen konnten Wohnungen vergrößert werden, ohne die Gesamtzahl der Wohnungen übermäßig zu verringern. Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über großzügige Terrassen und kleine Mietergärten, die die Mieter weitestgehend nach ihren Vorstellungen gestalten können. Als Besonderheit entstanden im EG und 1. Obergeschoss oder 3. und 4. Obergeschoss Maisonettewohnungen mit 4 oder 5 Zimmern, die Familien vielfältige Änderungs- und Wohnkonzeptionen auch zur Nutzung mehrerer Generationen gleichzeitig ermöglicht. Die Wohnungen in Zentrumslage mit ruhigem und grünem Hofbereich halten dem Vergleich mit Neubauten stand.

1999

Wohnanlage am Dachsweg klein Erich Weinert Str. 32 klein

Die „Märkische Heimat“ stellt sich einer Herausforderung. An der Erich-Weinert-Straße 32 errichtet sie im Rahmen des öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbaus einen Neubau mit 23 Wohneinheiten. Den Bewohnern stehen 12 Tiefgaragenplätze und 13 weitere Parkplätze zur Verfügung. Die beiden oberen Etagen wurden vollständig an das DRK vermietet. Somit werden behinderte Bürger, die einer Teilbetreuung bedürfen, in behindertengerechten Wohnungen in ein normales Umfeld integriert. Ein Teil der 1997 fertig gestellten Wohnanlage Am Dachsweg geht durch Ankauf in den Wohnungsbestand der „Märkischen Heimat“ über. Nun verfügt die Wohnungsgesellschaft zusätzlich über 98 moderne Zwei- bis Vierzimmerwohnungen des sozialen Wohnungsbaus. Im Innenbereich hat die Wohnanlage eine parkähnliche Gestaltung mit Spielplatz zu bieten.

1997 - 1998

Karl-Liebknecht Str. klein Dichterviertel klein

Am 06. Januar 1997 besteht die Wohnungsgesellschaft „Märkische Heimat“ 5 Jahre. Immer noch sind Wohnungen in Ludwigsfelde West und im Dichterviertel mit Ofenheizung oder Gaswandheizern ausgestattet. Die „Märkische Heimat“ entschließt sich, diese unsanierten Wohnungen zunächst mit einer Zentralheizung und neuen Fenstern auszustatten. Diese Maßnahme schafft in 1263 Wohnungen entsprechend dem Wunsch der Mieterschaft einen höheren Wohnkomfort.

1995 - 1996

Spielplatz in der Märkischen Straße klein Friedrich-Engels Str. 1996 klein

Der industrielle Wohnungsbau steht weiter im Zeichen der Modernisierung. 510 Wohnungen der Friedrich-Engels-Straße, Lise-Meitner-Straße und Clara-Zetkin-Straße erhalten neue Fenster und ein neues Heizungssystem. Darüber hinaus werden in der Friedrich-Engels-Straße und Lise-Meitner-Straße die Dächer erneuert, die Fassaden mit einer Wärmedämmung versehen und die Treppenhäuser renoviert. In der Märkischen Straße und Albert-Schweitzer-Straße erfahren die Hauseingangsbereiche eine Neugestaltung. Im Außenbereich entstehen abschließbare Containerplätze, im Innenbereich Grünflächen, Spielplätze und Sitzbereiche.

1994 - 1995

Theaterstr. klein Heinrich Zille Str. klein

Im Dichterviertel werden insgesamt 231 Wohnungen der sowie rund um den Heinrich- Heine-Platz saniert. Sie erhalten neue Dächer und eine Wärmedämmfassade, neue Fenster und Elektro- und Sanitärinstallationen sowie eine Zentralheizungsanlage. Abschließend wurden die Treppenhäuser renoviert. Auch in der Werkssiedlung wird die Modernisierung fortgesetzt. Zwei Wohnblöcke saniert die „Märkische Heimat“ grundlegend mit öffentlichen Zuschüssen. Durch Grundrissveränderungen und Einbeziehung des Dachgeschosses entstehen 24 großzügige moderne Wohnungen. Die Häuser in der Theaterstraße, Arthur-Ladwig-Straße und Heinrich-Zille-Straße werden mit einer Kellerisolierung versehen. Es folgen Instandsetzungen an den Fassaden und der Anstrich mit freundlichen, kräftigen Farben. Die 141 Wohnungen erhalten neue Fenster. 120 Wohnungen industrieller Bauweise in der August-Bebel-Straße können mit einem neuen Heizsystem und neuen Fenstern ausgestattet werden.

1992 - 1993

Hochhaus nach der Sanierung klein Hochhaus 1992 klein Mittelganghaus 1994 klein Mittelganghaus nach der Sanierung klein

Mit öffentlichen Fördermitteln des sozialen Wohnungsbaus beginnen umfangreiche Sanierungen im Wohnungsbestand der „Märkischen Heimat“. Das Hochhaus in der Erich-Weinert-Straße erhält neue Fenster, eine neue Heizung, eine Wärmedämmfassade, einen neuen Aufzug und geflieste Bäder. In der August-Bebel-Straße 1 – 9 werden Öfen und Außenwandheizer durch eine Zentralheizung ersetzt. Auch dieses Haus erhält eine Wärmedämmfassade. Die Taubenstraße 2 – 6 in der Werkssiedlung erhält ein neues Dach, neue Fenster, neue Bäder, eine Zentralheizung und eine Wärmedämmfassade. Außerdem beginnt die Sanierung im Mittelganghaus Karl-Liebknecht-Straße 60. In dem des überwiegend von älteren Bürgern bewohnten Haus wird die Sanitärinstallation erneuert.

06. Januar 1992

Die Wohnungsgesellschaft Ludwigsfelde mbH „Märkische Heimat“ wird in das Handelsregister eingetragen. Sie tritt als Nachfolgegesellschaft des VEB KWV Ludwigsfelde den Weg in die soziale Marktwirtschaft an und übernimmt die Verwaltung des Wohnungsbestandes sowie die Betreuung der Mieter mit allen diesbezüglichen Arbeits- und Dienstleistungsbereichen.
1989 - 1990

Luftbild des Dichterviertels klein Wohngebiet Nord 1989 klein

Am 09. November 1989 öffnen sich für die Bürger der DDR die Grenzen ins westliche Europa. Ludwigsfelde wird mit dem Tag der Wiedervereinigung am 03.Oktober 1990 Teil des neuen Bundeslandes Brandenburg in der Bundesrepublik Deutschland.

1969 - 1987

Sanierung Thälmannstr. 1987 klein Hochhaus in den 80er Jahren klein

1969 werden erstmalig Wohnblöcke in der August-Bebel-Straße in industrieller Bauweise fertig gestellt. 1970 wird das so genannte Mittelganghaus an der Karl-Liebknecht-Straße errichtet. Bis 1971 kommen die Wohnungen in der Clara-Zetkin-Straße und Friedrich-Engels-Straße hinzu. 1978 kann der Wohnkomplex bezogen werden. 1980/81 erweitern die Wohnblöcke Karl-Liebknecht-Straße den Bestand des Unternehmens. Von 1983 – 1987 entsteht das Wohngebiet Damsdorfer Heide, Märkische Straße und Albert-Schweitzer-Straße.

1960 - 1968

Vorbereitung Der Potsdamer Str. 1965 klein Bahnhof und Dichterviertel 1962 klein

Es entstehen weitere Wohnquartiere rund um die Erich-Weinert-Straße, Salvador-Allende-Straße, Rosa-Luxemburg-Straße und August-Bebel-Straße. Im „Industriewerk Ludwigsfelde“ beginnt die Produktion von Lastkraftwagen. Ludwigsfelde erhält das Stadtrecht und erbaut das Hochhaus in der Stadt mit 132 Wohneinheiten.

1952 - 1958

Bau Des Dichterviertels 1957 klein Thälmannstr. 1955 klein

Mit dem Wiederaufbau des ehemaligen Flugmotorenwerkes als „Industriewerk Ludwigsfelde“, in dem zunächst Schiffsdiesel und bald danach Motorroller produziert werden, entsteht im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks das Dichterviertel mit rund 1000 Wohnungen.

1938 - 1942

Plan der Daimler-Benz Siedlung 1937 klein Werkssiedlung 30er Jahre klein

Ab 1938 errichtet Daimler-Benz ein Werk für Flugmotoren nahe bei Ludwigsfelde. Der Ort hat zu dieser Zeit etwa 500 Einwohner. Für die Belegschaft der neuen Fabrik entsteht in den folgenden Jahren eine Werkssiedlung. Die heute rund 460 Wohnungen im Bereich der Ernst-Thälmann-Straße , Theaterstraße, Potsdamer Straße, Arthur-Ladwig-Straße, Waldstraße, Walter-Rathenau-Straße, Schulstraße, Taubenstraße und Heinrich-Zille-Straße bilden den ältesten Teil im Wohnungsbestand der Märkischen Heimat.